Whitsunday Islands
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Whitsunday Islands

 
 

Whitsunday Island National Park

Zu der Inselgruppe der Whitsunday Islands gehören insgesamt 74 Inseln, von denen nur 10 bewohnt sind. Die Inseln und die umliegenden Gewässer sind Teil des Great Barrier Reef Weltnaturerbes und sind geschützt. Die Gewässer des Whitsunday Island National Park zählen zu den besten Segelrevieren der Welt. Kein Wunder also, dass hier unzählige Segeltouren angeboten werden.

In den lagunenartigen Buchten der idyllischen Inseln kann man wunderbar Tauchen und Schnorcheln oder einfach am Strand relaxen und in der Sonne baden. Auf vielen Inseln laden Wanderwege zum Erkunden ein, die durch die sanften, tropischen Hügel führen. Der Hafen Whitehaven Beach auf Whitsunday Island ist dabei Hauptanlaufpunkt vieler Segeltouren und Fotomotiv Nummer eins. Die weißen Sandstrände und das kristallklare Wasser faszinieren einfach jeden Reisenden und die farbenprächtigen Korallen und vielen Meeresbewohner locken viele Taucher an. Zwischen Mai und September kann man hier zudem vorbeiziehende Buckelwale sichten.

 
 

Die Inselgruppe ist Überbleibsel eines im Meer versunkenen Gebirges, welches einst zum Festland gehörte: Die Inseln sind die Gipfel der ehemaligen Berge, an dessen Hänge jetzt viele Korallen wachsen. Im Inselinneren gedeihen tropische Pflanzen, Epiphyten und Orchideen. Des Weiteren sind Tiere wie Buschhühner und Opossums, eine Beuteltierart, hier zuhause. Felsmalereien auf Hook Island zeugen von der einstigen Existenz der Ngaro-Aborigines, welche vor langer Zeit hier lebten. Mehrere hundert Jahre bevölkerten sie die Inseln und das nahe gelegene Festland.

Obwohl die Inseln sich von weitem sehr ähnlich sehen, ist jede Insel anders – jede hat ihren eigenen Charakter. Die meisten Inseln sind nur über den Seeweg erreichbar – Hayman Island, Daydream Island, South Molle Island und Lindemann Island sowie Hamilton Island verfügen jedoch auch über kleine Flughäfen und können so auch aus der Luft erreicht werden.

Whitsunday Island ist die größte und am meisten besuchte Insel der Whitsunday-Gruppe. Der Ausblick vom Hill Inlet auf den Tongue Point ist dabei der wohl beliebteste Ort für Fotoaufnahmen. Long Island hingegen wird seltener besucht. Die Insel besteht hauptsächlich aus Regenwald und insgesamt 13 Kilometer langen Wanderwegen, die zu wunderschönen Aussichtspunkten führen. Übernachten kann man hier entweder in einem der beiden Ressorts oder auf einem ruhig gelegenem Campingplatz.

 
 

Hamilton Island ist eine der bekanntesten und am dichtesten besiedelten Inseln und bietet neben einem edlen Yachthafen und Restaurants, Bars und Geschäften auch einen Wildlife Experience-Park. Außerdem verfügt die Insel über ein breites Angebot an Aktivitäten und Unterkünften.

Hook Island ist mit ihren 53 Quadratkilometern die zweitgrößte Insel der Whitsundays – ist aber weitaus weniger bebaut – und ist überwiegend Nationalpark. Optimale Tauch- und Schnorchelgebiete und Campingplätze zeichnen diese Insel aus. Auf der Insel befindet sich zudem ein Unterwasser-Observatorium, in dem man die Unterwasserwelt erkunden kann. Genau wie Hook Island ist auch South Mole Island größtenteils Nationalpark und beherbergt eine artenreiche Vogelwelt und verfügt über endlos lange Strände. Weiterhin ziehen sich malerische Wanderwege durch die Landschaft der Insel. Wer nicht auf Wassersport verzichten will, findet auf Daydream Island genügend Möglichkeiten: Von Karamaransegeln über Windsurfen bis hin zu Wasserski – das Angebot ist breit gefächert.

Tor zu den Whitsunday Islands ist übrigens die Hafenstadt Airlie Beach. Hier finden außerdem das ganze Jahr über viele Events statt: Um Ostern eine Yacht-Regatta, im Juni die Hamilton Cup Outrigger Regatta, im August die Hamilton Island Race Week, im September ein Radrennen in Airlie Beach. Ein Highlight für Naturliebhaber und Taucher ist die Korallenblüte im November. Aber: So schön die Inselwelt auch ist – zwischen November und April sollte man sich vor den giftigen Würfelquallen (Jelly Fish) in Acht nehmen. Wer in dieser Zeit ins Wasser und die Unterwasserwelt erkunden möchte, sollte einen Schutzanzug (von den Australiern „Stingersuit“ genannt) tragen, um sich vor den gefährlichen Tentakeln der kleinen Qualle zu schützen. Die Stingersuits können fast überall gekauft oder gemietet werden und haben einen positiven Nebeneffekt: Sie schützen vor Sonnenbrand.