Cairns
Cairns – das Ziel der Backpackerszene
Die tropische Stadt im Norden Queenslands gehört zu den beliebtesten Touristenmagneten des Landes. Dort wo Regenwald und Korallenriff aufeinander treffen und nachts die wildesten Partys gefeiert werden, fühlen sich vor allem viele junge Leute wohl. Das Freizeitangebot rund um Cairns ist so vielversprechend, dass man hier locker einen Monat verweilen könnte, ohne dass Langeweile aufkommt.
In Cairns befinden sich viele Restaurants mit internationaler Küche, ausgefallene Shops und Bars, deren Dancefloors oft über mehrere Stockwerke reichen. In mitten der Stadt wurde ein künstliche Lagune angelegt, genauer gesagt ein gigantischer Riesenpool. Dieser beliebte Treffpunkt ist vor allem an heißen Tagen von Vorteil, da ein Sprung in den erfrischenden Pool bei den extremen Temperaturen in Cairns nie schaden kann.
Selbst im Winter hat es in der Küstenstadt selten unter 27 Grad. Wenn die Lagune überfüllt ist, können Cairns’ Besucher auch auf einen der lokalen Strände im Norden ausweichen. Der Bekannteste und Schönste heißt Palm Cove. Meterhohe Palmen gaben dem Gebiet einst seinen Namen. Heute lebt hier die High Society von Cairns. Ringsherum befinden sich Luxusvillen und teure Hotelanlagen.
Cairns gilt als Tor zum Great Barrier Reef. Nirgendwo sonst in Australien ist der Abstand des Riffs zum Festland geringer. Deshalb zieht es vor allem viele begeisterte Taucher und Schnorchler nach Cairns. Bunte Korallen, Fische und andere Meereslebewesen kann man aber auch bei einer Fahrt mit dem Glasbodenboot begutachten.
In der Stadt gibt es viele Reisebüros, die Tagesausflüge zu den nahen Inselatollen des Great Barrier Reefs anbieten. Green Island und Fitzroy Island sind die am stärksten frequentierten Inseln. Eine Inselgruppe, die weniger von Menschenmassen überlagert wird, sind die Frankland Islands.
Bei diesen Tagesausflügen bekommen Teilnehmer eine kostenlose Schnorchelausrüstung zur Verfügung gestellt. Auch Tauchgänge sind bei den meisten Anbietern möglich. Wer lieber an Land bleibt, kann auf eigene Faust die kleinen Inseln erkunden oder am Strand relaxen. Zu Mittag stellt die Crew meist einen exotischen Snack bereit.
Fans des tropischen Regenwaldes sind in Cairns ebenfalls goldrichtig. In der Nähe der Stadt befindet sich nämlich der über 700 Quartratkilometer umfassende Daintree Nationalpark. Hier gibt es viele wilde Tiere, vor allem Krokodile, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. Sie leben meist in Mangrovensümpfen, halten sich aber gelegentlich auch am Strand auf. Salzwasserkrokodile sind die gefährlichere Spezies.
Der berühmteste Platz im Daintree Nationalpark heißt Cape Tribulation. Das Great Barrier Reef mündet hier in den Regenwald. Rund um Cape Tribulation gibt es zahlreiche Wanderwege, die zur Orientierung im Gelände dienen und die nur Ortskundige verlassen dürfen. An gefährlichen Stellen sind zusätzliche Warnschilder angebracht.
Wer vom Regenwald nicht genug bekommen kann, sollte außerdem Kuranda, ein kleines Dorf in mitten der Wildnis, besuchen. Dorthin gelangen Besucher entweder mit einem Safarizug oder einer Gondel von Cairns aus. In Kuranda befinden sich viele interessante Läden und Märkte, wo es Kunst von Aborigines zu kaufen gibt. Eine weitere Sensation sind die berühmten Barron Wasserfälle.
Cairns eignet sich hervorragend für einen längeren Aufenthalt. Wer die Gegend erkunden und gleichzeitig sein Englisch verbessern möchte, kann einen Kurs an einer der lokalen Sprachschulen besuchen und bei einer Gastfamilie in Cairns leben. Backpacker, die Cairns als gelungenen Abschluss einer Queenslandreise erleben, sollten unbedingt in einem der legendären Backpackerhotels wie dem Gilligans absteigen.

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